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| Trends & Stories: Shorten (Leerverkauf) |
Shorten (Leerverkauf): So gewinne ich bei fallenden Kursen
In bestimmen Marktphasen kann man mit dem Kauf von Aktien wohl nur sehr schwer Geld verdienen. Viel besser wäre es da, auf fallende Aktienkurse zu setzen und die Aktien - ohne Sie vorher besessen zu haben - zu verkaufen. Bei Privatanlegern in den USA steht dies schon seit langem auf der Tagesordnung und auch deutsche Trader haben seit einigen Jahren die Möglichkeit dazu.
Aktien verkaufen, die man noch gar nicht besitzt, wird als leerverkaufen oder shorten bezeichnet. Technisch läuft das so ab, dass der Anleger sich die Aktien bei seinem Broker, der diese Papiere z.B. in den Kundenbeständen hat, "ausleiht" ("Equity borrow"). Der Anleger kann diese ausgeliehenen Aktien jetzt am Markt verkaufen, mit dem Ziel sie später günstiger zurückzukaufen.
Beispiel:
Stellen Sie sich vor, Sie hätten Yahoo-Aktien zu einem Kurs von $100 (Oktober 2000) leerverkauft. Im November 2001 - ein knappes Jahr später - stand die Aktie bei nur noch $ 15. Ihr Gewinn beliefe sich dann auf $ 85 pro Aktie - gar nicht schlecht. Allerdings ist diese langfristige Art des Shortens nur in den USA möglich. Doch auch auf Tagesbasis warten attraktive Gewinne durch den Leerverkauf.
Chart: Yahoo! - Beispiel des Verlaufs einer langfristigen Shortposition"
"Shorties" leben gefährlich
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