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Trends & Stories: Trading

Stop-Loss:
Verlustbegrenzung und Gewinnsicherung zugleich

Wenn man so etwas schon mal erlebt hat, dann ist man wahrscheinlich nicht alleine. Bei Aktien würde dass wohl nicht gleich zur Pleite führen, weil man die Verluste langfristig "aussitzen" kann (ob man es sollte, steht auf einem anderen Blatt) - wer aber Terminkontrakte wie beispielsweise Futures tradet, der kann sich so ein Desaster nicht erlauben. Zunächst würde der Broker zusätzliche Sicherheiten, den sogenannten "Margin-Call" verlangen. Wenn kein Geld mehr "nachgeschossen" werden kann, dann wird er einen wohl zwangsweise aus der Position befreien - natürlich mit viel Verlust. Viele Trader haben so Unmengen an Geld verloren.

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, wie man so eine "Tradingkatastrophe" vermeiden kann. Das ist aber im Prinzip gar kein Problem. So banal wie sich dass jetzt anhört: Sie müssen die Position eben nur rechtzeitig glatt stellen, um den Verlust nicht anwachsen zu lassen. Einige Trader sind hierzu allerdings nicht in der Lage - dass erklärt wohl auch einige Pleiten in diesem Geschäft.

Doch wie begrenze ich jetzt meine Verluste am besten? Eine Lösung bietet beispielsweise der Stop-Loss-Auftrag. Bei dieser Auftragsart gibt man den sogenannten Stoppkurs an, zu dem verkauft werden soll, wenn man Aktien oder Termininstrumente "long" ist (also gekauft hat) oder zu dem zurückgekauft werden soll, wenn man in der Position "short" ist (also leerverkauft hat, um auf fallende Kurse zu setzen). Wenn die Aktie oder beispielsweise der Futurekontrakt zu dem gewählten Stoppkurs gehandelt wurde, dann wird der Auftrag sofort zu einer unlimitierten Verkaufs- oder Kauforder. Die Position wird dann mit dem nächsten Umsatz glattgestellt.

  Gewinnabsicherung per Stop-Loss

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