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Teil VI: Umkehr-Formationen (2.Folge)

2. Doppelhoch und Doppeltief

Nachdem wir uns ausführlich mit der wichtigsten Umkehrformation, der Schulter-Kopf-Schulter-Formation, befasst haben, stelle ich Ihnen heute drei weitere Umkehrformationen vor. Sie treten zwar nicht so oft wie die S-K-S-Formation auf, aber man sollte sie trotzdem kennen. Das Doppelhoch unterscheidet sich von einem S-K-S-Hoch dadurch, dass es hier nur zwei anstatt drei markante Spitzen gibt, bevor der Kurs nach unten geht. Und diese beiden Spitzen liegen auf nahezu einem Niveau.

Ich halte das Doppelhoch und das Doppeltief für methodisch eher undankbare Umkehrformationen. Während man einer S-K-S-Formation schon während ihrer Entstehungsphase auf die Schliche kommen kann, ist ein Doppelhoch erst nach seinem Abschluss eindeutig definierbar. Bis dahin stellt sich ständig die Frage: Handelt es sich um ein Doppelhoch oder um ein trendbestätigendes Rechteck, das eben nicht nach unten ausbricht, sondern später nach oben aufgelöst wird ? (siehe auch nächstes Kapitel - Fortsetzungsformationen)

Nun, einige typische Charakteristika, die es uns ermöglichen, frühzeitig Wahrscheinlichkeiten zu definieren, besitzen das Doppelhoch und das Doppeltief natürlich schon. Ich erwähne auch an dieser Stelle wieder, dass die Zuhilfenahme anderer technischer Werkzeuge wie Trendlinien, Volumen, Indikatoren, Elliott oder Intermarkets natürlich sinnvoll und für die Trefferquote von Nutzen ist. Heute geht es aber um die chart- und volumentechnischen Einzelheiten. Das Doppelhoch und das Doppeltief werden gemeinhin übrigens auch als M-Formation oder W-Formation bezeichnet. Die Gründe dafür sieht man in dieser schematischen Darstellung.

Schema: Ablauf eines Doppeltops
Chart 1


weiter in Teil VI.

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