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Teil 7: Das Margin-Konto Bei dem Kauf eines Futures muss man prinzipiell noch gar kein Geld bezahlen, da das Geschäft ja erst später, am Verfallstag, erfüllt werden muss. Zur Absicherung des Erfüllungsrisikos benötigt man jedoch ein Marginkonto, auf dem die durch die täglichen Kursschwankungen des Futures sich ergebenden Gewinne oder Verluste verbucht werden. Auf diesem Marginkonto wird auch die Sicherheitsleistung hinterlegt, wenn man einen Futureskontrakt handeln möchte. Diese Sicherheitsleistung wird Initial Margin genannt. Diese Initial Margin wird normalerweise so bemessen, dass sie ausreicht, auch bei großen Tagesschwankungen im Future das Marginkonto im "grünen Bereich" zu halten.
Beispiel:
Grafik: Margin-Konto Wenn die Kursentwicklung gegen die Erwartungen des Marktteilnehmers laufen, dann wird der entsprechende Betrag dem Marginkonto belastet. Fällt das Marginkonto unter einen bestimmten Kontostand (Maintenance Margin) so wird der Broker zum Nachschießen von Geld auffordern, um mindestens die Initial Margin wieder zu erreichen. Geschieht dieses nicht, stellt der Broker die offenen Positionen im Regelfall glatt.
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