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Fit für die Börse - Einsteigerkurs

Teil 8: Aktienkauf - Wo und wie

Wieviel Beratung braucht der Anleger? - Die richtige Bank - Die Hausbank - Die Großbank - Die Direktbank - Direktbank-Depoteröffnung mit der "Post-Ident"-Methode - Einsteiger-Tipp

Wieviel Beratung braucht der Anleger?

Das ist abhängig vom Wissen des Anlegers und vom Ziel der Aktienanlage. Ein unerfahrener Neueinsteiger wird seinem Bankberater über ein klärendes Auge-in-Auge-Gespräch dankbar sein. Für den Daytrader hingegen wäre das wohl lästige Zeitverschwendung. Er informiert sich lieber selbst und nimmt seine Geldgeschäfte per Mausklick in die eigene Hand, denn es gibt eine Reihe von Bankern, die erfahrenen Daytradern nicht mehr "das Wasser reichen" können.

Die richtige Bank

Nachdem man sich zuvor ausgiebig informiert und sorgfältig ausgesucht hat, in welches Unternehmen man investieren möchte, schreitet man zur Tat und eröffnet ein Wertpapierdepot. Während der langfristige Anleger sein neues Aktiendepot bei seiner Haus-, Groß- oder Direktbank eröffnen kann, ordert der Daytrader ausschließlich über eine Direktbank.

Die Hausbank

Hausbank-Vorteile
Ein großer Vorteil der Hausbank ist, daß man den Bankberater kennt. Man kann sich - gerade als Anfänger - in einfachen Fragen persönlichen Rat holen, beispielsweise für das Lesen des Kursteils der Zeitung oder die Interpretation des Depotauszuges.

Hausbank-Nachteile
Allerdings sollte man bei der "Sparkasse im Dorf" keine umfassende und spezielle Aktien-Beratung erwarten. Meistens befassen sich die Bankberater in kleineren Filialen mit Aktien nur als einer von vielen Anlageformen und haben deshalb nicht unbedingt die brandheißen Tips auf Lager. Ein weiterer Nachteil ist, daß viele kleinere Filialen über Mittag geschlossen haben und auch am Mittwoch nachmittag oder spätestens ab 16 Uhr oftmals niemand zu erreichen ist - gerade zu den Zeiten also, wo die Börse durch die Parkettbörse bzw. die Eröffnung der Wallstreet besonders interessant ist.

weiter mit Teil 8

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