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Teil 6: Markttechnik

Grundlagen der Charttechnik - Begriffe und Signale der Charttechnik - Trendkanal - Unterstützungen und Widerstände - Gleitende Durchschnitte - Grundlagen der Fundamentalanalyse - Unternehmenskennzahlen - KGV und Anwendung - Andere Einflüsse - Bewertung im Vergleich - PEG-Verhältnis - KGV- und PEG-Grenzen

Grundlagen der Fundamentalanalyse

Beim Aktienkauf zählen Auswahl und Zeitpunkt, denn mit den richtigen Aktien kann man zum falschen Zeitpunkt Geld verlieren, z.B. bei Kursrückgängen. Diese sind im Gesamtmarkt nur selten vorhersehbar, da sie so überraschend kommen, wie die Ereignisse, die sie herbeirufen (Kriegesausbruch, politischer Skandal oder Großunternehmens-Konkurs). Mehr dazu auf den folgenden Seiten.

Grundlagen der Charttechnik

Eine wichtige Hilfe für den richtigen Einstiegszeitpunkt ist die Charttechnik, die in Verbindung mit anderen Informationen eine bessere Investitionsentscheidung ermöglicht. Allerdings ist sie nur begrenzt zuverlässig.

Charts

Man kann aus dem bisherigen Verlauf einer Aktie, eines Index oder eines Wechselkurses ungefähre Voraussagen treffen, wie er sich weiterentwickeln könnte. Bei dieser Überlegung wird auch berücksichtigt, daß viele Anleger eine psychologische Kaufentscheidung treffen.

Beispiel:
Steigt eine Aktie seit längerem, nutzen Anleger jeden kleinen Rückgang zu neuen Käufen, wodurch der Kurs bald seinen kleinen Verlust wettgemacht hat und erneut steigt. Sobald sie einen neuen Höchststand erreicht hat, verkaufen einige mit Gewinn und der Kurs geht wieder ein wenig zurück. Dieser Rückgang wird von anderen zum Einstieg genutzt usw. Durch die Verbindung der jeweiligen Hoch- und Tiefpunkte ergibt sich ein Aufwärts-Trend (Kanal).

Charts für den DAX-Verlauf findet man in der Tagespresse und im Internet. Das "Lesen" dieser Charts ist einfach und wird in der Folge erläutert. Daneben gibt es noch weitere Charttechniken, die bekannteste Art ist dabei die

Candlestick Charttechnik

Auch Kerzencharttechnik genannt, weil die Chartformationen kerzenähnliche aussehen. Neben den Tageshoch- und Tiefkursen sind auch der Anfangs- und Schlußkurs in diesen Charts enthalten. Das Lesen ist sehr viel schwieriger, weil es erheblich mehr Kombinationsmöglichkeiten gibt. Somit ist die Erzeugung der Kerzencharts wesentlich aufwendiger und teurer, so daß diese Charts meist nur Profis nutzen.

weiter mit Teil 6

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