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Teil 5: Anlagestrategien/Risikostaffelung und -streuungDer richtige Ausstieg Beim Ausstieg ist für kurzfristig orientierte Anleger ein Teilverkauf nach steilem Anstieg ratsam, da man oft nach einer technischen Gegenbewegung günstiger neu einsteigen kann. Sollte diese wider Erwarten nicht erfolgen, so hat man einige Gewinne sichergestellt und kann mit dem Rest an weiteren Kursgewinnen teilhaben. Wichtig: Gewinne sind erst dann wirklich erzielt, wenn sie auch realisiert sind, Buchgewinne (= bisher nicht realisierte Gewinne) sind zwar schön, aber nicht gesichert! Wenn sich eine Aktie in kürze verdoppelt oder verdreifacht, so kann es sicher nicht schaden, die Hälfte zu verkaufen, Gewinnmitnahmen haben noch niemanden arm gemacht. Auch beim Ausstieg sollte ein sinnvolles Limit gesetzt werden und wie beim Einstieg orientiert sein. Niemals "aus dem Bauch heraus verkaufen". Das kann dazu führen, daß Gewinne entgehen, wenn die Aktie noch Potenzial hat. Ein zu tief gesetztes Limit kann teilweise Verluste von Buchgewinnen bringen. Übertrieben hohe Limits hingegen können Nichtverkauf bedeuten, wenn der Kurs diese nicht mehr erreicht. Wer langfristig anlegt, braucht weniger über Verkäufe nachdenken, weil die Gewinne erst nach vielen Jahren realisiert sind, wenn das Depot umgeschichtet wird. Dann gelten die gleichen Regeln wie oben. Das simple Halten der Aktien, ohne ein Limit zu setzen, ist als Finanzreserve gedacht.
Wichtig: Buchgewinne sind keine echten Gewinne! Und aus manchem Gewinnertraum wurde schon ein Albtraum. zurück zur Fit für die Börse - Startseite
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