tradewire.de Erstes Trading Online-Magazin
Impressum Pressespiegel
Disclaimer
Anzeigen & Mediadaten
Trading
Startseite
Trends & Stories
Trading-Strategien
Grauzone OS-Handel Ratgeber
Börsengurus
Event-Kalender
Trader-Tests
Charttechnik-Test
Daytrader-Test
Einsteigerkurse
Futures
Aktien & Börse
Optionsscheine
Technische Analyse
Vergleiche
Discountbroker
Transaktionsgebühren Zinssätze
Kurssysteme
Ausserbörslicher Handel
Service/ Daten
Börsen-Lexikon
Neuemissionen 99-02 Konjunkturdaten
Umfragen
Fit für die Börse - Einsteigerkurs

Teil V: Anlagestrategien/Risikostaffelung und -streuung

Das Limit

Ein klar überlegtes Limit ist (fast) immer zu setzen. Bei liquiden (=viel gehandelten) DAX-Werten ist es nicht unbedingt notwendig. Bei Nebenwerten, z.B. im MDAX, kann man so erheblich teurere Käufe als geplant vermeiden. Das Limit sollte sich auf Bewertung und Kursverlauf begründen.

Dieses Limit sollte so gesetzt werden, daß ein Überschreiten eine höhere Bewertung darstellt, als man selbst dem Wert im Moment zugestehen will. Wenn der Wert unterbewertet ist, heißt das aber nicht, daß man das Limit beim fairen Kurs ansetzt, der möglicherweise viel höher liegt.

In diesem Fall schaut man sich den Kursverlauf an, vor allem die Volatilität und die Bewegungsrichtung der letzten Tage spielt eine Rolle. Wenn der Wert zu Tagesschwankungen über 10 Prozent neigt, aber in den letzten Tagen seitwärts lief, reicht zum sicheren Einstieg ein Limit auf Vortagsschluß-Niveau oder sogar darunter. Noch sicherer wird dieser, wenn man morgens den ersten Kurs abwartet, um den ungefähren Kursverlauf besser abzuschätzen, also stärkere Anstiege gleich erkennen kann und eventuell noch abwartet oder das Limit knapp darüber plaziert.

Bei steigenden Kursen empfiehlt sich ein Limit knapp über dem letzten bekannten Kurs. Die genaue Höhe richtet sich nach der Volatilität. Steigen die Kurse über Nacht deutlich an, so ist ein Nachlaufen riskant, aber zum sicheren Einstieg muß das Limit entsprechend hoch angesetzt werden, ansonsten kann man nur auf einen Rückfall unter das Limit hoffen.

Bei fallenden Kursen ist ein Limit knapp unterhalb des aktuellen Kurses ebenfalls meistens der Ausführung sicher, man sollte aber etwas Geduld haben, aber nicht zu lange mit einer nötigen Erhöhung warten, falls der Kurs den Abwärtstrend nach oben verläßt.

Als verlustintensiv könnte nach einem überraschend hohen Erstkurs die Erhöhung des Limits "im Kopf" sein - die Entscheidung über den Wert der Aktie muß vorher feststehen. Wenn der Wert sich nur wenig bewegt, kann man das Limit erheblich dichter an den letzten Kurs setzen. Das verhindert das Ausreißer nach oben und zu hohe Einstiegskurse.

Gestaffelte Limits

Wer größere Summen (> 5.000 Euro) in einen Wert investieren will, sollte mit gestaffelten Limits arbeiten. Das heißt, z.B. ein Limit auf ein Drittel der gewünschten Position auf Basis des Schlußkurses vom Vortag setzen, ein weiteres für ein Drittel wenige Prozent darunter, um Schwankungen innerhalb des Tages optimal zu nutzen und den Rest entweder für Nachkäufe aufsparen, falls der Kurs kräftiger nachgibt, oder direkt ein Limit beispielsweise 10 Prozent unter den letzten Kurs setzen, um den Einstiegspreis zu verbilligen, falls es zu Ausschlägen nach unten kommt. Auf jeden Fall sollte man sich vor Augen halten, daß man keinen Wert unbedingt "haben muß", lieber einmal nicht investieren, als zu teuer.

weiter mit Teil 5

zurück zur Fit für die Börse - Startseite


© Copyright 1998-2007 by tradewire GmbH
http://www.tradewire.de
Website-Suche:  
Weitere Themen
Detaillierter Discountbroker-Vergleich
Trade-O-Mat: Transaktionskosten online berechnen
Transaktionsgebühren-Vergleich im Detail
Zins-O-Mat: Aktuelle Zinssätze für verschiedene Anlagesummen berechnen
Transaktionsgebühren-Vergleich in Tabellenform