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| Fit für die Börse - Einsteigerkurs |
Teil IV: Anlagestrategien
Verlustrisiko
Aktien bergen immer ein Verlustrisiko, selbst die konservativsten und sichersten Werte. Beispielsweise fielen manche DAX-Werte, also die 30 größten deutschen Aktien überhaupt, Ende 1998 in wenigen Monaten um deutlich über 50 Prozent. Der DAX selbst verlor an der Spitze fast 40 Prozent. Wer sein Geld dringend brauchte, mußte möglicherweise zum schlechtesten Kurs aussteigen - statt eines neuen Mercedes' konnte es nur noch ein alter Golf sein. Auch die Entwicklung seit Mitte 2000 hat vielen Aktionären deutliche Verluste beschert und die vorher zum Teil in rosigen Farben geschilderten Anlagen in einem ganz anderen Licht erscheinen lassen.
Letztendlich führen viele Wege zu einer guten Depotperformance, aber man muß sich selbst klarmachen, wieviel Engagement und Risikobereitschaft man geben will, das heißt, was für ein Anlegertyp man ist. Der Typ "Sparbuchanleger", der keinesfalls Verluste machen will und sich lieber mit 2 Prozent Zinsen begnügt, hat an der Börse nichts verloren.
Wir haben die Börsen-Anlegertypen analysiert:
Anlegertypen
1.) Der Trader:
- Anlagedauer und Strategie:
- Der Trader muß mindestens täglich die Kurse beobachten und sehr kurzfristig (also wenige Stunden oder Tage) orientiert anlegen, um in kurzer Zeit Gewinne sofort mitzunehmen und durch eine möglichst hohe Trefferquote eine gute Performance zu erzielen.
Wichtig ist dabei vor allem, daß man Verluste nicht versucht auszusitzen, sondern konsequent mit Stopps arbeitet, also bei kleinen Verlusten schnell verkauft, sonst ist das Kapital möglicherweise zu lang gebunden.
- Fazit:
- Diese Taktik empfiehlt sich nur für sehr erfahrene Anleger, die einen guten Instinkt für die Marktlage haben und über gute Nerven verfügen, daneben ist der Zeitaufwand sehr hoch. Für den normalen Anleger ist Traden zu aufwendig und riskant.
weiter mit Teil 4
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