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| Trend & Stories: Ausserbörslicher Handel |
Handeln nach Börsenschluß - Das Geschäft birgt Risiken!
Neben der Courtage finanzieren sich die Makler beim ausserbörslichen Handel hauptsächlich über den Spread (Spanne zwischen An- und Verkaufskurs). Dieser birgt ein Risiko, das häufig von den Anlegern unterschätzt wird. Vor allem Aktienempfehlungen selbsternannter Börsengurus ausserhalb der Präsenzbörsenzeit haben in der Vergangenheit die Gefahr immer wieder deutlich gemacht. Denn selbst der Marktführer Lang & Schwarz kann sich bei hoher Nachfrage nur über eine Vergrößerung des Spreads retten und muss im Extremfall sogar den Kurs aussetzen. Hier mussten schon viele leichtgläubige Anleger in den sauren Apfel beißen und haben zu überteuerten Kursen zugegriffen. Außerdem sollte die Liquiditätsgarantie beachtet werden, die aussagt, welcher Gegenwert zu diesem Kurs maximal umgesetzt werden kann, bevor der Kurs/ Spread neu berechnet wird.
Aber auch Optionsscheine können ausserbörslich gehandelt werden. Da bei diesen weitere Faktoren wie beispielweise Volatilität und Hebeleffekt Einfluss auf die Preisbildung haben, muss der Anleger meistens höhere Spreads in Kauf nehmen und sollte bereits mit den genannten Faktoren vertraut sein. Durch den Hebeleffekt schwanken die Kurse deutlich stärker, wobei es teilweise zu unfairen Preisbildungen kommt. Auf die Kurse kann der Anleger entweder über einige Kurssysteme, über die Homepage des Emittenten oder direkt innerhalb der Ordermaske des Discountbrokers zugreifen.
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