| Schwellenländer |
-> Emerging Markets |
| SDAX |
Der SDAX bildet die Wertentwicklung der 100 stärksten Werte ab.Über die Zusammensetzung entscheidet der Vorstand der deutschen Börse AG .
Aufnahmekriteruim ist das 220/220 Kriterium, das heisst, die Kandidaten sollte nach Marktkapitalisierung und Liquidität zu den führenden 220 deutschen Werten gehören.
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| Shareholder Value |
Der Vermögenswert (Value), den ein Anteileigner
(Shareholder) einer Aktiengesellschaft besitzt, ergibt sich aus
dem Kurs-Wert der entsprechenden Aktie multipliziert
mit der Summe der gehaltenen Anteile. Es wird versucht, den Kurswert der Aktien und damit den Marktwert des Gesamtunternehmens zu maximieren. |
| Sharpe-Ratio |
Ein Anleger muss bspw. zwischen zwei Fonds wählen: (1.Fonds = 15% Rendite und 2.Fonds = 5% d.h. Überschußrendite =10%). Ins Verhältnis gesetzt zuM Risiko ist die Volatilität. Eine positive Sharpe-Ratio wird ">1" ausgedrückt, die negative "<0". Sollten sich zwei Fonds in Rendite und Volatiliät unterscheiden, wird meist der Fonds mit höherem Sharpe Ratio gewählt. |
| Short |
Verkaufsposition s.Leerverkauf, das ist ein Geschäft, das mit einem Verkauf beginnt und später durch einen Kauf abgeschlossen wird. Shorten bedeutet, dass man einen Terminvertrag verkauft hat, welcher nicht die Liquidierung eines zuvor gekauften Vertrages auf den gleichen Liefermonat bewirkt. Man verkauft also in Erwartung, zu niedrigerem Preis zurückkaufen zu können. |
| Short Interest |
Summe aller leerverkauften Aktien eines Unternehmens |
| Short Interest Ratio |
Summe aller leerverkauften Papiere dividiert durch den durchschnittlichen Tagesumsatz. Die Kennziffer gibt an, wie viele Tage nötig sind, um alle leerverkauften Aktien einzudecken. |
| Short Selling |
Aktien werden verkauft, ohne dass der Anleger die Papiere vorher erworben hat. Investoren setzten beim Leerverkauf auf fallende Kurse. |
| Short Squeeze |
Steigt der Kurs, so bekommen viele "Shorties" einen Margin Call. Können Sie keine weiteren Sicherheiten hinterlegen, muß die Aktie am Markt gekauft werden. Die hierdurch steigenden Kurse bringen weitere Short Seller in Bedrängnis. |
| SICAV |
Aktiengesellschaft (Frankreich, Luxemburg), die Gesellschaftsorgane und ein Mindestkapital besitzt. Das Kapital ändert sich immer, weil es dem Wert des Nettovermögens aller Teilfonds der Gesellschaft entspricht und durch Anteile ohne Angabe eines Nominalwertes dargestellt wird. Die SICAV bietet eine beschränkte Risikostreuung. |
| Skontroführer |
Personen, die neben den Kursmaklern die Preise im nichtamtlichen Handel festlegen und von der Börsenaufsichtsbehörde kontrolliert werden. Sie sind Eigenhändler und Vermittler. Als sogenannte Finanzdienstleister, sofern gewerblich betrieben, unterliegen sie einer Zulassungspflicht und der Solvenzaufsicht durch das BKAred.. |
| Small-cap-Fonds |
Fonds, die ihre Mittel überwiegend in kleine börsennotierte
Unternehmen (Nebenwerte) investieren. |
| SMAX (Small Cap Exchange) |
SMAX bezeichnet das Qualitätsmerkmal
für kleine Aktienwerte. Es werden kleinere, aber aussichtsreiche Aktien
bekannter gemacht.Und das sind die Kriterien für die Aufnahme kleiner
Titel in den "SMAX":
1.Die Zulassung an der Frankfurter Wertpapierbörse
(FWB)
zum amtlichen Handel oder zum geregelten Markt,
2. Qualitätsberichte(um Auslandsinteresse zu wecken auch
in englisch) im Abstand von 3, 6 oder 9 Monaten,
3. Designated Sponsors: Ein Kreditinstitut oder ein Finanzdienstleister
wird als Aktienbetreuer in Xetra beauftragt, Anfragen von Marktteilnehmern
zu beantworten oder selbst verbindliche Kauf- oder Verkaufsangebote in
das Xetra-Orderbuch zu stellen,
4. Free float: Der Anteil frei an der Börse handelbarer
Aktien muß mindestes 20 % betragen,
5. der Übernahmekodex, eine freiwillige Selbstverpflichtung,
muss anerkannt werden und
6. der Anteilsbesitz von Vorstand und Aufsichtsrat ist
jährlich, (meist im Jahresbericht) zu veröffentlichen. |
| Sondervermögen |
Sondervermögen das von einer KAG verwaltet wird, getrennt vom KAG-Vermögen. |
| Sparplan |
->Einzahlplan |
| Spezialfonds |
Nicht für die Öffentlichkeit gedachtes Sondervermögen. Spezialfonds-Anteile sind im Besitz von weniger als 10 Inhabern (keine natürlichen Personen). |
| Spezialitätenfonds |
Richten sich nach bestimmten Ländern, Industriezweigen, Wirtschaftssektoren oder auf bestimmte Wertpapiere, wie Wandel- und Optionsanleihen von
"normalen" Investmentfonds. Man sollte wirtschaftliche Zusammenhänge verstehen, bevor man in diesen Fonds investiert, weil sie chancen- aber auch risikoreicher sind als andere. |
| Split (splitting) |
Aktienteilung. Eine in den USA übliche und mittlerweile auch in Deutschland beliebte Maßnahme. Erreicht wird eine höhere Stückzahl der Aktien und ein der Spaltung entsprechend niedriger Kurs, der meist zum Kauf anregt, da die Aktie optisch günstiger ist, man beim Verkauf kleinere Summen "flüssig" machen kann und sich die Anzahl der Papiere und der Aktionäre erhöht. |
| Standardwerte |
-> Blue Chips |
| Steuerpflichtiger Ertragsanteil |
Teil der gesamten Wertsteigerung bestehend aus Zinsen, Dividenden und Mieteinnahmen (ordentliche Erträge). Der steuerpflichtige Ertragsanteil ist bei Aktienfonds am geringsten und bei Rentenfonds am höchsten. |
| Steueroptimierter Fonds |
Fonds, der auf eine niederige Nachsteuerrendite ausgelegt ist, indem Kapitalmarktrenditen in Steuergewinne umgewandelt werden. |
| Stockswap (Aktientausch) |
Erfolgt evtl.,nach einer Verschmelzung (Umtausch von Aktien der aufgenommenen AG in solche der aufnehmenden AG), ggf. bei einer Kapitalherabsetzung oder anderen Gründen. Nach Umtauschfrist-Ablauf erklärt die AG die Aktie für kraftlos. Die Aufforderung zum Umtausch ist in den Gesellschaftsblättern und bei Börsenwerten in mindestens einem Pflichtblatt pro beteiligter Börse zu veröffentlichen. |
| Stop loss order |
Handelsmöglichkeit. Verkaufsaufträge, die bestens ausgeführt
werden. Beim Kauf legt der Anleger einen unter dem Einstandskurs liegenden
Stopp-Kurs fest, bei dessen Erreichen die Position verkauft wird.
Mit einer stop loss order will man einen Gewinn sichern und ein
möglichen Verlust beschränken. Der exakte Verkaufskurs kann
nicht festgelegt werden. Die stop loss order wird nach Erreichen
oder Unterschreiten des fixierten Mindestkurses zum nächsten
aktuellen Börsenkurs ausgeführt. Gegensatz:
->stop buy order. |
| stop buy order |
Bei Erreichen oder Überschreiten eines vom Anleger festgelegten Aktienkurses werden Kaufaufträge zum nächsten erhältlichen Börsenkurs billigst ausgeführt, unabhängig davon, ob dieser Kurs über oder unter dem vom Auftraggeber festgelegten Kurs liegt. Stillhalter von Kaufoptionen können durch Setzten von stop buy orders offene Positionen bei Kurssteigerungen ohne größere Verluste schließen. Gegensatz: ->stop loss order |
| Strike |
Ausübungspreis: Preis, der bei Optionsausübung für die Zahlung des Differenzbetrages maßgeblich ist. |
| Switchtrade |
Beim Switchtrade handelt es sich um eine psychologisch schwer umzusetzende Strategie. Der Anleger wird auf dem falschen Fuss erwischt und wird ausgestoppt. Anstatt sich jedoch gekränkt vom Markt zu distanzieren, wird die entgegengesetzte Position aufgebaut und das vorangegangene Fehlsignal zum Einstieg genutzt.
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